Beim Bohren, Sprengen, Zerkleinern und Transportieren von Gestein wird alveolengängige kristalliner Quarzfeinstaub in die Luft freigesetzt. Diese Partikel sind extrem klein und bleiben lange in der Luft, insbesondere in unterirdischen oder beengten Bergbauumgebungen.
Da Quarzfeinstaub mit bloßem Auge unsichtbar ist, kann das Bedienpersonal während der gesamten Arbeitszeit den Feinstäuben ausgesetzt sein, ohne es zu bemerken. Maschinenkabinen sind nicht luftdicht. Staub dringt über Lüftungssysteme, Türdichtungen und strukturelle Mikroleckagen ein.
Nach dem Einatmen dringt alveolengängiger Quarzfeinstaub tief in das Lungengewebe ein, wo sie Entzündungen und fortschreitende Vernarbung verursacht. Langfristige Exposition erhöht das Risiko für Silikose, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), progressive massive Fibrose und Lungenkrebs erheblich.
Wirksamer Schutz erfordert eine zertifizierte HEPA-H13-Filtration in Kombination mit kontrolliertem Kabinenüberdruck, um zu verhindern, dass verunreinigte Luft in die Bedienerumgebung eindringt.