Schützen Sie Bediener von Abbruchmaschinen vor Quarzfeinstaub, Asbest und giftigen Dämpfen

Abbrucharbeiten erzeugen extreme Mengen an gefährlichem Staub und Fasern. Im Falle eines Brandschadens zudem auch Verbrennungsrückstände. Das Bedienpersonal ist dabei einatembarem kristallinem Quarzfeinstaub, oftmals Asbestfasern und Rußpartikeln ausgesetzt — oft ohne sichtbare Warnsignale.
BMair-Schutzbelüftungsanlagen erzeugen einen kontrollierten, externen Kabinenüberdruck und kombinieren HEPA- mit leistungsstarker Aktivkohlefiltration, damit Ihr Bedienpersonal sicher, rechtskonform und produktiv arbeiten können. Sie sind noch unsicher, welches System am besten zu Ihrem Abbrucheinsatz passt?

Sie sind noch unsicher, welches System am besten zu Ihrem Abbrucheinsatz passt?

Gefahrstoffe im Abbruch

Quarzfeinstaub

Unsichtbarer Mineralstaub, der bleibende Lungenschäden verursacht.

Einatembarer kristalliner Quarzfeinstaub wird bei Abbrucharbeiten wie Zerkleinern, Schneiden und Brechen mineralischer Materialien freigesetzt. Die Partikel sind extrem klein und können lange in der Luft schweben, wodurch sie in der Kabinenumgebung nur schwer zu erkennen sind.

Ohne kontrollierten, externen Kabinenüberdruck kann dieser Feinstaub selbst durch kleinste Öffnungen in die Maschine eindringen. Nach dem Einatmen gelangen die Feinstaubpartikel tief in die Lunge, wo sie sich mit der Zeit in den Lungenbläschen ablagern und die Lungenfunktion schrittweise beeinträchtigen.

Wiederholte Exposition erhöht das Risiko für Silikose, COPD, chronische Atemwegserkrankungen und Lungenkrebs erheblich. Wirksamer Schutz erfordert eine hocheffiziente Partikelfiltration, eine abgedichtete Kabine und einen messbaren Kabinenüberdruck, damit kontaminierte Luft nicht in den Arbeitsbereich des Bedieners gelangt. Dies alles natürlich entsprechend der TRGS 559.

Asbest

Unsichtbare, luftgetragene Fasern, die tödliche Lungenerkrankungen verursachen können.

Beim Abbruch älterer Gebäude können asbesthaltige Materialien mechanisch bearbeitet werden und mikroskopisch kleine Fasern in die Luft freisetzen. Diese extrem leichten Fasern bleiben oft lange in der Luft und verteilen sich leicht über die gesamte Baustelle.

Ist die Kabine nicht mit einer Entstaubungsanlage versehen, welche einen kontinuierlichen Überdruck in der Kabine herstellt, können Asbestfasern unbemerkt in den Arbeitsbereich des Bedienerpersonals eindringen. Da sie unsichtbar und geruchlos sind, kann eine Exposition ohne unmittelbare Warnung erfolgen.

Nach dem Einatmen lagern sich Asbestfasern im Lungengewebe ab und können vom Körper nicht abgebaut werden. Langfristige Expositionen werden stark mit Mesotheliomen, Lungenkrebs und Asbestose verbunden. Deshalb sind Entstaubungsanlagen mit kontrolliertem Kabinenüberdruck für den Schutz des Bedienpersonals unerlässlich.

Ruß & PAK

Giftige Rußpartikel und PAKs, die das Krebsrisiko erheblich erhöhen können.

Auf Abbruchstellen kommen häufig dieselbetriebene Maschinen, Schneidgeräte, brandgeschädigte Strukturen und kontaminierte Materialien zum Einsatz. Dabei werden Rußpartikel, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und flüchtige organische Verbindungen in die Umgebungsluft freigesetzt.

Feine Verbrennungspartikel können tief in die Atemwege eindringen, während bestimmte Dämpfe bei kurzfristiger Exposition Reizungen, Schwindel und verminderte Konzentration verursachen können. In geschlossenen Kabinen können sich diese Schadstoffe ansammeln, wenn sie nicht wirksam gefiltert werden.

Langfristige Expositionen erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und berufsbedingten Krebserkrankungen. In Umgebungen, in denen sowohl Partikel als auch Gase vorhanden sind, erfordert wirksamer Schutz eine Kombination aus hocheffizienter Staubfiltration, Aktivkohlefiltern und messbarem Kabinenüberdruck.

Maschinenkabinen im Serienzustand sind keine hermetisch abgeschlossenen Räume.

Kontaminierte Luft dringt über die original verbauten Klimatisierungsanlagen, bauliche Öffnungen und Dichtungen ein.

Atemschutz muss aktiv, messbar und auf die Anwendung abgestimmt sein.

So schützt Sie BMair bei Abbrucharbeiten

Schritt 1

Hocheffiziente Filtration

BMair-Systeme filtern die einströmende Luft mit HEPA-H13-Partikelfiltration in Kombination mit anwendungsspezifischen Aktivkohlemodulen. Feinstaub, biologische Partikel und gefährliche Gase werden entfernt, bevor die Luft das Bedienpersonal erreicht.

Schritt 2

Kontrollierter Kabinenüberdruck

Gereinigte Luft wird unter kontrolliertem Druck in die Kabine geleitet. Dieser Überdruck verhindert, dass kontaminierte Außenluft über Leckagen, Türdichtungen und Lüftungsöffnungen eindringt.

Schritt 3

Kontinuierliche Überwachung & Compliance

BMair Connect überwacht kontinuierlich den Kabinenüberdruck, die Filterstandzeit und die Systemleistung. Sämtliche Daten werden im BMair Connect Portal protokolliert und unterstützen so Compliance und Audit-Bereitschaft in Ihrer gesamten Flotte.

Wirkung auf jeder Ebene Ihres Betriebs

Schutzbelüftungsanlagen stärken sowohl das Wohlbefinden des Bedienpersonals als auch die Maschinenverfügbarkeit.

Auswirkungen auf das Bedienpersonal

Reduzierte Atemwegsbelastung

Reduziert das Einatmen von gefährlichem Staub, biologischen Substanzen und Gasen und Dämpfen.

Stabile Luftqualität in der Kabine

Sorgt auch in langen Schichten für konstanten Luftstrom und stabilen Überdruck in der Kabine.

Geringeres langfristiges Gesundheitsrisiko

Reduziert die kumulative Exposition in risikoreichen Recyclingumgebungen.

Saubererer Kabineninnenraum

Verhindert sichtbare Staubablagerungen und begrenzt das Eindringen luftgetragener Schadstoffe.

Auswirkungen auf Flotte & Unternehmen

Auditfähige Compliance

Die kontinuierliche Protokollierung von Kabinenüberdruck und Filterleistung unterstützt behördliche Prüfungen.

Reduziertes Haftungsrisiko

Reduziert das Risiko von arbeitsbedingten Gesundheitsansprüchen und behördlichen Sanktionen.

Höhere Maschinenverfügbarkeit

Optimierter Luftstrom und überwachte Filter reduzieren ungeplante Stillstände.

Geringere HVAC-Belastung

Kontrollierter Luftstrom verhindert Staubablagerungen in den internen Kabinensystemen.

Welches BMair-System passt zu Ihrem Abbrucheinsatz?

Protector

Ideal für: staubintensive Einsatzbereiche ohne Gasexposition

• Entwickelt für den Dauerbetrieb in staubintensiven Prozessen
• Hält den Kabinenüberdruck auch bei hoher Staubbelastung stabil
• Modulares Grundsystem, anpassbar an zahlreiche Maschinentypen

Protector Plus X

Ideal für: Anwendungen mit Staub- und Gasexposition

• Kombiniert HEPA-Filtration mit Aktivkohle hoher Kapazität
• Ausgelegt für Dach- oder Heckmontage
• Sorgt für stabilen Kabinenüberdruck in anspruchsvollen Umgebungen

MAO-3 Cab Guard protective ventilation system / Schutzbelüftungsanlage / filteroverdruksysteem

MAO-3C

Ideal für: Anwendungen mit Staub- und Gasexposition

• Integriertes HEPA- und Aktivkohle-Filtrationssystem
• Kompakte All-in-One-Einheit für Deck- oder Kotflügelmontage
• Das selbstreinigende HEPA-Filterdesign reduziert das Zusetzen in stark staubbelasteten Umgebungen

Für minimale Ausfallzeiten in allen Systemen entwickelt

Der werkzeuglose Filterwechsel minimiert Servicezeiten.
Die automatische RFID-Erkennung verhindert Fehler bei der Filterregistrierung.
Wartungswarnungen über BMair Connect ermöglichen eine vorausschauende Planung.

Bewährter Schutz für Flotten in ganz Europa

Für Compliance entwickelt. Für den harten Einsatz gebaut.

Möchten Sie die Sicherheit Ihres Bedienpersonals durch gereinigte Kabinenluft in Ihrer gesamten Flotte zuverlässig sicherstellen?

Unser Team empfiehlt Ihnen das passende System und die richtige Filterkonfiguration – abgestimmt auf Ihren Maschinentyp und Ihre Arbeitsumgebung.

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