Flüchtige organische Verbindungen (VOCs) wie Benzol, Toluol, Xylol und chlorierte Lösungsmittel kommen häufig in kontaminierten Böden vor, verursacht durch industrielle Leckagen, undichte Kraftstofflager und chemische Entsorgung. Diese Stoffe verdampfen leicht, wenn der Boden bewegt wird.
Beim Aushub, Verladen und der Bodenbehandlung verflüchtigen sich VOCs und bilden konzentrierte Dampfemissionen rund um Maschinen. Ohne abgedichtete Kabinen, kontrolliertem externen Überdruck und Aktivkohlefiltration dringen diese Dämpfe in die Atemzone des Bedienpersonals ein.
Kurzfristige Expositionen können Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Konzentrationsstörungen verursachen. Langfristige Expositionen werden mit Leber- und Nierenschäden, neurologischen Beeinträchtigungen und einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht. Insbesondere Benzolexposition steht mit Leukämie und anderen Bluterkrankungen in Zusammenhang.